Führung ist eine Entscheidung, kein Talent. Man trifft sie jeden Tag wieder.
Ich verstehe Führung nicht als Machtfunktion, sondern als Verantwortung — näher am Hirten als am Feldherrn. Ein guter Vater, ein gerechter König: Menschen sollen es unter guter Führung wirklich gut haben.
Dahinter steht ein einfaches Menschenbild: Menschen sind kleine Lichter, die als helle Sterne gesehen werden wollen — und sollten. Wer das einmal verstanden hat, führt anders.
Zahlen, Daten, Fakten vor Meinung — immer. Ich entwickle Menschen wie ich Probleme löse: mit Fragen statt Vorgaben. Aus meinen Coaching-Gesprächen:
„Was sagt dir die Situation? Wo willst du hin? Welche Optionen hast du? Was brauchst du dafür? Was kann schiefgehen — und wie reagierst du darauf? Auf geht's. Wir sprechen in drei Tagen."
Das Ergebnis lässt sich messen: Bei Tesla habe ich ein Team von 7 auf 14 Spezialisten aufgebaut und drei Talente bis zur Beförderung entwickelt. Bei Medtronic wurden aus zwei High-Potentials Führungskräfte.
Integrität ist für mich kein Auftritt, sondern Fundament. Dazu gehört Fairness: Ich ziehe niemanden in Prozesse, die für ihn keinen Sinn ergeben — weder Mitarbeiter noch Geschäftspartner. Mein christlicher Glaube gibt mir dabei den Maßstab: Ich handle in Verantwortung vor etwas Größerem als mir selbst.
Privat bin ich Ehemann und Vater von zwei Söhnen, zuhause in Berlin-Brandenburg. Meine vietnamesischen Wurzeln haben mir etwas mitgegeben, das ich lange unterschätzt habe: Im Vietnamesischen gibt es kein distanziertes „Sie" — jede Beziehung hat ihre eigene, präzise Anrede. Nähe ist dort keine Floskel, sondern Genauigkeit. So gehe ich auf Menschen zu.
Und wenn Zeit bleibt: Uhren. Ich sammle mechanische Zeitmesser — aus Faszination für Präzision und für Dinge, die Geschichten tragen. Eine habe ich sogar selbst zusammengebaut.